

Anlässlich der Ergebnisse der jährlichen Lebensmittelkontrollen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, erklärt Johannes Remmel, Parlamentarischer Geschäftsführer und Umweltpolitischer Sprecher:
Ob Schmuddelrestaurant, Ekel-Döner oder Etikettenschwindel: die Ergebnisse der jährlichen Statistik des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind bedenklich. 2008 wurde erneut fast jeder vierte Lebensmittelbetrieb beanstandet. Für die VebraucherInnen kommt es aber noch dicker, denn die Namen der Betriebe werden nicht veröffentlicht. Um Betrügern und Hygienesündern das Handwerk zu legen, müssen ihre Namen veröffentlicht werden – nur durch Abschreckung wird sich an der Situation etwas ändern. Deswegen fordern wir die Landesregierung auf, die Namen der Betriebe aus Nordrhein-Westfalen zu benennen, die vom Bundesamt beanstandet wurden.
Diese Geheimniskrämerei bei Lebensmittelkontrollen stärkt unsere Forderungen nach einem Smile-System für gastronomische Betriebe, wie es sich in Dänemark und Berlin-Pankow bewährt hat. Die Landesregierung muss hier endlich handeln, um Transparenz für die VerbraucherInnen herzustellen.