Die Agro-Gentechnik stellt für Bienen und die Imkerei ein existenzielle Gefahr dar. Johannes Remmel hat mit Vertretern der Imkereivereinigung Mellifera e. V. ein Pressegespräch im Landtag NRW zu der Thematik durchgeführt. Dazu unten stehende dpa-Meldung. Anbei außerdem der Sprechzettel von Johannes Remmel. Weiteres Informationsmaterial können wir bei Bedarf zur Verfügung stellen oder kann unter www.bienen-gentechnik.de heruntergeladen werden.
Herzliche Grüße
Oliver Krischer
Imker sehen Bienen und Honig durch Genmais in NRW gefährdet
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Imkervereinigung Mellifera sieht im Anbau von genmanipuliertem Mais in Nordrhein-Westfalen die Honigproduktion durch Verunreinigungen gefährdet. Zudem könne durch Pollenflug oder Bienen das gentechnisch veränderte Material über große Entfernungen verbreitet werden, sagte Reiner Birkmann von Mellifera am Dienstag bei einem Treffen mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen Landtagsfraktion, Johannes Remmel.
Momentan müsse ein Mindestabstand von 150 Metern zwischen Gen- Versuchsfeld und Nachbarfeld eingehalten werden, sagte Birkmann. Eine Honigbiene könne jedoch auf Grund ihres Flugradius von drei Kilometern die Pollen auf einer Fläche von 30 bis 50 Quadratkilometer übertragen. In NRW wird nach Aussagen von Remmel in Borken im Münsterland ein Versuchfeld mit dem so genanntem Genmais MON 810 von der amerikanischen Firma Monsanto betrieben.
Der Verkauf von Saatgut dieser Sorte wurde Monsanto am 27. April 2007 durch
das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit per Verfügung
untersagt. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen hätten laut Bundesamt einen
«berechtigten Grund zur Annahme» gegeben, dass der Anbau von MON 810 eine Gefahr
für die Umwelt darstelle. (Internet: www.bienen-gentechnik.de; www.mellifera.de)
dpa mb yynwd pa
26.06.2007 13:02